Inhalte der Iselräte

Inhalt des XIII. Iselrates, 27. Mai 2014

Die detaillierten Inhalte des XIII. Iselrates können im Diskussionsprotokoll eingesehen werden. Folgende Punkte standen auf der Agenda:

  • Aktueller Stand in der Natura 2000-Diskussion
  • Auswirkungen auf das Projekt
  • Aktueller Stand im UVP-Verfahren
  • Diskussion zu Aktivitäten 2014

Inhalt des XII. Iselrates, 16. Mai 2013

Die detaillierten Inhalte des XII. Iselrates können im Diskussionsprotokoll eingesehen werden. Folgende Punkte standen auf der Agenda:

  • Einstieg der Gemeinden in die WKOI GmbH
  • Informationen zum UVP-Verfahren
  • Natura 2000
  • Vorgangsweisen bei Grundinanspruchnahme
  • WKOI-Sommercamp

Inhalt des XI. Iselrates, 14. Februar 2013

Die detaillierten Inhalte des XI. Iselrates können im Diskussionsprotokoll und in der Hintergrundpräsentation eingesehen werden. Folgende Punkte standen auf der Agenda:

  • Dokumentation Iselrat
  • Informationen zum UVP-Verfahren
  • EVU-Auswahlverfahren
  • Natura 2000-Diskussion
  • Der Virgentaler Weg 2013

Inhalt des X. Iselrates, 30. Oktober 2012

Der X. Iselrat beschäftigte sich vorrangig mit den Inhalten der Umweltverträglichkeitserklärung.

INFRA-Geschäftsführer Wolfgang Widmann präsentierte Ausgleichsmaßnahmen für betroffene Schutzgüter und weitere Auswirkungen des Projektes.  Aufgrund  der Vielzahl der Untersuchungsergebnisse und Unterlagen hat der Iselrat die Inhalte ausgewählt, die beim Planungsgespräch am 17. November vorgestellt werden sollen.

Ab sofort wird immer ein Vertreter der Bürgerinitiative PRO den Iselrat verstärken. Das Angebot der Teilnahme  am Iselrat an die Bürgerinitiative gegen das Kraftwerk bleibt weiterhin aufrecht.

Inhalt des IX. Iselrates, 20. September 2012

Der IX. Iselrat gab einen Überblick über den aktuellen Planungsstand des Projekts und das Umweltverträglichkeitsverfahren

Der Fokus liegt derzeit auf der Ausarbeitung der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE). Dabei wird genauestens analysiert welche Schutzgüter potenziell vom Kraftwerk berührt werden. Schutzgüter sind u.a.  der Mensch, Tiere und Pflanzen, Wasser, Boden, Luft und Klima, etc. Werden Beeinträchtigungen festgestellt, so müssen Ausgleichsmaßnahmen erarbeitet und in der UVE dargelegt werden. Bis Mitte November soll die Endfassung der UVE  vorliegen.

Das nächste Planungsgespräch wird einen detaillierten Einblick in die Ergebnisse der UVE geben. Da diese in ihrer Gesamtheit zu umfangreich ist, soll der nächste Iselrat eine Auswahl der im Planungsgespräch zu behandelnden Inhalte liefern.

Inhalt des VIII. Iselrates, 2. August 2012

Das Kernthema des VIII. Iselrates war der Nutzungs- und Gestaltungswettbewerb des Speicherteiches und des Schwallausgleichbeckens. Folgende Punkte wurden dahingehend bearbeitet:

  • Einführung in den Nutzungs- und Gestaltungswettbewerb
  • Einführung in den Bewertungsablauf
  • Vorstellung der einzelnen Projekte
  • Auszählung der vergebenen Punkte und Bekanntgabe der drei Siegerprojekte
  • Abklärung Prämierung der Siegerprojekte

Die Gewinner des Nutzungs- und Gestaltungswettbewerbes stehen fest und sind unter “Virgental gestalten” ersichtlich.

Inhalt des VII. Iselrates, 1. Juni 2012

Der Iselrat diskutierte zu Beginn über die anstehende Bürgerbefragung am 17. Juni 2012. Folgende Punkte wurden dazu festgehalten:

  • Für einige IselratteilnehmerInnen ist die konkrete Fragestellung zu generell gehalten und lässt viel Interpretationsspielraum offen
  • Die Volksbefragung bezieht sich nicht direkt auf das konkrete Projekt (das sich z.B. im Behördenverfahren noch ändern kann), sondern fordert ein grundsätzliches Votum ein, ob die Gemeinden sich an Planung, Bau und Betrieb eines umweltverträglichen Wasserkraftwerkes beteiligen sollen. Ein negatives Votum hat zur Folge, dass die derzeitigen Aktivitäten auf Eis gelegt werden; ein positives Votum gilt hingegen als Auftrag, die Aktivitäten rund um TOINIG-VIRGEN SÜD fortzusetzen.

Anschließend wurde im Iselrat diskutiert, welche Themen für das kommende Planungsgespräch III. am 15. Juni 2012 interessant sein könnten. Folgende Kernthemen wurden festgehalten:

  • Details zur Projektvariante Toinig-Virgen Süd
  • Wirtschaftlichkeit
  • Bürgerbefragung

Künftige Iselforenthemen wurden nachfolgend andiskutiert:

  • UVP-Verfahren
  • Bauphase
  • Beteiligung für andere über die Gemeinden hinaus
  • Grundsätze für die Grundstücksablöse (nur Betroffen)
  • Diskussion über Iselstiftungsthemen
  • Vorstellung ausgewählte EVU’s

Der Punkt Wirtschaftlichkeit stand ebenso zur Diskussion. Die Projektwerber bekräftigten, dass unser Projekt kein Wirtschaftlichkeitsproblem hat, sondern eventuell in den ersten Jahren ein Liquiditätsproblem haben könnte. Liquiditätsprobleme können jedoch relativ leicht zB. durch Streckung der Tilgung und Verzicht auf Zinszahlungen aus Gesellschafterdarlehen gelöst werden.

Die Aufgaben und Ziele des Iselrates wurden nachfolgend diskutiert und es wurde vom Iselrat festgehalten, dass diese auch nach dem Ausstieg der GegnerInnen weiterhin aktuell sind.
Der Zeitraum für den Nutzungs- und Gestaltungswettbewerb des Speicherteiches und des Schwallausgleichbeckens wurde von 18. Juni bis 16. Juli festgelegt.

Inhalt des VI. Iselrates, 10. Mai 2012

Der Iselrat begrüßte das neue Mitglied Gernot Berger aus Virgen. Dem Iselrat werden nochmals die Varianten mit den Bewertungen (inkl. soziale Akzeptanz) vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Zudem wurde die Überlegungen für die Bürgerbefragung im Juni diskutiert und die notwendigen Aktivitäten für die Bevölkerung festgelegt (schriftliche Informationen zur präferierten Variante, Planungsgespräch inkl. Finanzierung und Wirtschaftlichkeit, Iselforum Ökologie). Folgende Ergebnisse wurden im Iselrat festgehalten:

Empfehlung Iselrat zu den Varianten:

  • Der Iselrat in der heutigen Besetzung unterstützt die Variante Tönig Virgen Süd
  • Der Iselrat in der heutigen Besetzung bevorzugt bei Umsetzung dieser Variante einen flächenmäßig größeren Speicherteich mit geringen Wasserspiegelschwankungen.

Einschätzung Iselrat:

  • Der Iselrat in der heutigen Besetzung unterstützt den Vorschlag, die Volksbefragung im Juni durchzuführen.

Inhalt des V. Iselrates, 13.April 2012

Nach einer längeren Pause wurde im Iselrat der weitere Fahrplan für die Information der Bevölkerung festgelegt. Ein Planungsgespräch, zwei Iselforen und eine Exkursion für Mitglieder des Iselrates & die Gemeinderäte von Prägraten & Virgen zu einem Kraftwerk ins Passeiertal, das auch im Miteigentum der Gemeinden steht. Außerdem wurde ein Nutzungs- bzw. Gestaltungswettbewerb für die Speicherteiche und dem Schwallausgleichsbecken festgelegt, sobald die Variante, die eingereicht werden soll, feststeht.

Am Ende des Iselrates hat sich Adolf Berger vom Iselrat verabschiedet. Seine Tätigkeit in der Bürgerinitiative nimmt ihn ausreichend in Anspruch und er kann aus seiner Sicht aufgrund seiner Ablehnung zum Kraftwerk im Iselrat nichts mehr beitragen. Reinhold Bacher und Gerlinde Stocker haben sich ihm diesbezüglich angeschlossen. Daher stehen für zwei Interessierte aus Virgen und eine/n Interessierte/n aus Prägraten ein Sitz im Iselrat zur Verfügung.

Informationen der Projektwerber zu den Varianten:
Das UVP-Gesetz verlangt die Prüfung mehrerer Varianten, ehe die am besten geeignete zur Genehmigung eingereicht wird. Die Projektwerber stellten dem Iselrat mehrere Varianten vor. Einmal jene Varianten, die von vorn herein ausgeschieden werden, weil sie etwa den Nationalpark berühren, es zu einem Aufstau der Isel käme oder das Wasserkraftpotenzial zu weniger als 70% genutzt wäre. Und zum anderen wurden mehrere Varianten, die sich aus den unterschiedlichen Standorten für Wasserfassung, Tagesspeicher und Krafthaus sowie Lage des Triebweges ergeben, vorgestellt und diskutiert. Ein Kriterium für die geeignete Variante ist die soziale Akzpetanz. Die Mitglieder im Iselrat überlegten, wie die Varianten beim Planungsgespräch präsentiert werden könnten und ein Stimmungsbild hinsichtlich der Akzeptanz eingeholt werden könnte.

Inhalt des IV. Iselrates, 20.Januar 2012

Diesmal wurden im Iselrat bestehende Regeln der Zusammenarbeit reflektiert und neue Regeln der Zusammenarbeit diskutiert. Besonders der sensible Umgang mit Informationen, die vorläufige Zahlen und Daten beinhalten, war ein Thema. Dann wurde dem Iselrat im Detail die Wirtschaftlichkeitsberechnung der Kosten und Einnahmen des Projektes vorgestellt. In der Folge wurde die Finanzierung der Beiträge der Gemeinden vorgestellt und etwaige Risiken diskutiert. Das Modell ist so ausgerichtet, dass sich das Projekt selbst finanziert und das Gemeindebudget jeweils unberührt bleibt.

Informationen der Projektwerber zur Wirtschaftlichkeit und Finanzierung:

  • Das Investitionsvolumen für das Wasserkraftwerk Obere Isel beläuft sich auf 144 Millionen Euro (Preisbasis 2011). Die Leistung beträgt 47 MW und es werden 140 GWh Strom erzeugt.
  • Die Finanzierung erfolgt in Form einer Projektfinanzierung. Das heißt, dass sich das Projekt selbst finanzieren muss. Die Gemeindebudgets sollen mit Ausnahme eines Teils der Eigenmittel nicht berührt werden
  • Das Kraftwerk wird den beiden Gemeinden in den ersten zehn Betriebsjahren etwa 400.000 Euro pro Jahr an Einnahmen bringen. Danach steigt dieser Betrag kontinuierlich an. Bis nach Rückzahlung der Kredite steigt die Summe auf 2,5 Millionen Euro (das wird in 25 Jahren sein). Diese Annahmen erfolgen aufgrund einer vorsichtigen Prognose hinsichtlich der Preisentwicklung des Stroms in den kommenden Jahren
  • Um den Einfluss der Gemeinden nachhaltig zu gewährleisten, wird eine Sperrminorität für die Gemeinden festgesetzt. Dadurch bestimmen die Gemeinden die Entwicklung des Kraftwerkes auch in Zukunft maßgeblich mit

Inhalt des III. Iselrates, 15.Dezember 2011

Am Beginn des dritten Iselrates versuchte eine Reflexionsrunde, die Grundstimmung der Bevölkerung in Virgen und Prägraten gegenüber dem Projekt Wasserkraft Obere Isel zu erörtern. In Folge wurde von DI Widmann die ökologischen Auswirkungen präsentiert und am Ende wurde das Iselforum Tourismus abgestimmt.

Informationen der Projektwerber zu Ökologie und dem Landschaftsbild :

  • Landschaftsbild: nur ein kleiner Teil des Projektes (die Wasserfassungen, Speicher und das Krafthaus)ist zu sehen, der Rest ist unterirdisch. Somit bleibt das Landschaftsbild gut erhalten und wird durch die beiden Seen ergänzt (Luftbild)
  • Für die Versorgung beim Bau des Stollens wird eine Straße gebaut, wo sich die hauptsächliche Versorgung abspielt. Diese wird bei Fertigstellung wieder rückgebaut.
  • Restwasser: Nach der Fassung bleiben im Jahresmittel 40 % der natürlichen Wasserführung in der Isel, im unteren Bereich sind es aufgrund der Zuflüsse aus den zufließenden Bächen über 60%.  Die Isel wird immer weiter fließen und nie trocken gelegt!
  • Die Isel hat derzeit einen guten ökologischen Zustand (Quelle Lebensministerium); In der Qualitätszielverordnung ist der ökologische Zustand der Oberflächengewässer genau festgelegt (biologische, hydromorphologische und physikalisch-chemische Qualitätskomponenten). Dieser Zustand wird im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften auch mit dem Kraftwerk erhalten bleiben.
  • Die Restwassermenge muss so geregelt sein, dass es für Tiere und Pflanzen nur eine minimale Beeinträchtigung gibt und der gute ökologische Zustand erhalten bleibt
  • Deutsche Tamariske ist vom Projekt Wasserkraft Obere Isel nicht berührt, da sie laut derzeitigen Informationen nur unterhalb des Kraftwerks vorkommt. Hier wird die Isel wieder ihre gesamte Wasserführung haben
  • Die geringere Wasserführung wird sicherlich eine Auswirkung auf die Geschiebeführung der Isel haben, allerdings gehen wir davon aus, dass das gesamte Geschiebe weiterhin vom Fluss abtransportiert wird, nur in einer anderen Zeitabfolge. Das wird derzeit genau untersucht

Inhalt des II. Iselrates, 17.November 2011

Beim zweiten Iselrat fand ein Austausch und eine Abstimmung über die Fragen und Anliegen welche die Bevölkerung betrifft statt. Folgende Themenfelder wurden angeschnitten: TT-Forum, Themen der Beteiligung und Finanzierung, Ängste im Tourismus, viele Befürworter. Außerdem wurde die Position zu den neuen Kraftwerksplänen in Huben abgeklärt, die derzeit keine Auswirkung auf den Virgentaler Weg haben. Als weiterer Punkt wurde das Projekt im Detail von DI Widmann vorgestellt und mit den IselrätInnen abgestimmt. Die Mitglieder des Iselrates sind nun in der Lage, das Projekt zu erklären (Unterlagen werden zur persönlichen Information übermittelt). Ein Iselforum Tourismus wird im Dezember stattfinden und von SVWP organisiert.

Informationen der Projektwerber zu Projekthauptkomponenten der Wasserkraft Obere Isel und alternativen Energieträgern:

  • Ideen für die Gestaltung für die Speicher Tönig oder Feldner können in die Planung integriert werden
  • Eine eigene Baustellenstraße zum Wasserschloss, die nach Bau wieder rückgebaut wird, hat den Vorteil, dass sie die Bevölkerung weniger belastet
  • Nutzung des Schwallausgleichbeckens wird auch für andere Freizeitaktivitäten geprüft
  • Die Wasserquellen werden nach dem Bau dieselbe Qualität haben wie vorher
  • Die Grundeigentümer in Mitteldorf sind informiert worden
  • Die Restwärme der Generatoren und der Transformatoren kann (in der Nähe) genutzt werden – hier sind auch noch Ideen gefragt
  • Wasserkraft & Photovoltaik stehen sich nicht gegenüber, sondern es gilt sowohl das eine wie auch das andere zu forcieren
  • Photovoltaikpläne der Gemeinde Virgen werden weiterhin verfolgt und sobald eine stabile Finanzierung ermöglicht ist, wird die Umsetzung der Pläne wieder in Angriff genommen
  • Der Beteiligungsprozentsatz der Gemeinden am Kraftwerk kann noch variieren

Zum Download:  Detailpräsentation DI Widmann

Inhalt des I. Iselrates, 18.Oktober 2011

Am 18. Oktober fand die konstituierende Sitzung des Iselrates statt. Dabei wurden Mitgliedschaft, Ziel und Aufgaben des Iselrates festgelegt.

 
 

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